Namika beim Deutschen Radiopreis 2018

Namika

Die Sängerin Namika. © David Daub

Locker und selbstbewusst: Namika.

Namika geht es nicht um Trends und Hypes, sondern um ihren eigenen Weg. Das fängt schon beim typischen Sound der jungen Sängerin und Songschreiberin an. Die gebürtige Frankfurterin bedient sich bei Pop, Rap und Soul, wie sie gerade mag, und zaubert daraus die perfekte Bühne für ihre Texte. Darin nimmt Namika ihre Fans mit auf ihren eigenen Weg. Oft autobiografisch, aber immer auch selbstbewusst erzählt sie von Liebe und der Suche nach dem passenden Platz im Leben.

Mit "Lieblingsmensch" zum Radio-Liebling

Der Durchbruch kam für Namika 2015 mit einer Liebeserklärung: "Lieblingsmensch" wurde für viele deutsche Radiohörer zum Soundtrack des Sommers. Ein Erfolg, für den Namika mit drei Echo-Nominierungen belohnt wurde - unter anderem als "Beste Künstlerin Rock/Pop National". Rückblickend ist sich Namika sicher, dass auch die Begeisterung der Radiohörer zum entscheidenden Karriereschub beigetragen hat: "Das Radio hat meine Songs unheimlich viel gespielt. Radio ist für mich ein sehr, sehr schöner und wichtiger Partner."

Sängerin Namika beim Deutschen Radiopreis. © Deutscher Radiopreis / Benjamin Hüllenkremer Fotograf: Benjamin Hüllenkremer

Namika: "Je ne parle pas français"
2015 bescherte uns die Sängerin und Rapperin mit "Lieblingsmensch" den wohligen Sommerhit schlechthin. Auch die dritte Auskopplung aus ihrem aktuellen Album "Que Walou" trifft den Wohlfühl-Faktor.

"Que Walou" beschert Namika neuen Radio-Hit

Kein Wunder, dass Namika den Weg fortsetzt, den sie mit ihrem Debütalbum "Nandor" eingeschlagen hat. Mit "Que Walou" hat sie in diesem Jahr sozusagen die Fortsetzung vorgelegt. "Die Alben sind inhaltlich Geschwister", erklärt Namika. "Wegen der marokkanischen Bezüge, aber auch, weil es zwei Kapitel meines Lebens sind." Genau wie auf ihrem ersten Album greift Namika auf "Que Walou" auch die Wurzeln ihrer Familie in Marokko auf. Der Titel zum Beispiel ist eine Redewendung, die so viel wie "für nichts" bedeutet.

Mit "Je ne parle pas français" an die Chart-Spitze

Die Sängerin Namika

Namikas Alben sind immer auch Spurensuchen.

So durchdacht die Inhalte ihrer Songs sind, so wichtig ist Namika auch die Leichtigkeit ihrer Musik: "Eigentlich habe ich einfach gelebt und daraus Musik gemacht", sagt die 27-Jährige. Bestes Beispiel dafür ist ihr aktueller Radio-Hit "Je ne parle pas français". Mit der Geschichte von der Zufallsbekanntschaft, die sie nicht verstehen kann, aber die trotzdem mächtig Eindruck hinterlässt, hat es Namika in diesem Sommer wieder an die Spitze der deutschen Charts geschafft - und präsentierte den Song auch in Hamburg beim Deutschen Radiopreis.

Stand: 06.09.18 23:52 Uhr