Deutscher Radiopreis: So arbeiten Jury und Nominierungskommission

Die Arbeit der Auswahlgremien

Dr. Frauke Gerlach, Direktorin  | Grimme-Institut © Grimme Institut

Dr. Frauke Gerlach leitet das Grimme-Institut, bei dem die Radiopreis-Gremien angesiedelt sind.

Das Grimme-Institut beruft für die Beurteilung der Wettbewerbsbeiträge eine Nominierungskommission und eine Jury. Die Nominierungskommission besteht aus sechs Mitgliedern. Sie entscheidet abschließend über die Nominierungen. Nachnominierungen durch die Jury sind ausgeschlossen. Die Jury besteht aus fünf Personen, die über die Preisträger:innen entscheidet. Der Vorsitz beider Gremien erfolgt in Personalunion und wird durch das Grimme-Institut festgelegt. Die Mitglieder der Nominierungskommission und der Jury sind unabhängig und dürfen in keinem Arbeitsverhältnis oder einer entsprechenden Organstellung zu einem der Hörfunkprogramme der ARD, des Deutschlandradios und der privaten Radiosender in Deutschland stehen.

Jury würdigt die Vielfalt des Radios

Voraussetzung für die finale Stimmabgabe im Preisfindungsprozess ist die persönliche Anwesenheit der Gremienmitglieder. Die Gremien entscheiden mit einfacher Mehrheit. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme der:s Vorsitzenden.

Die Gremien sollen bei ihren Entscheidungen die Vielfalt der Genres und Programmleistungen des Wettbewerbszeitraums angemessen berücksichtigen. Die Sitzungen der Gremien sind nicht öffentlich. Der Rechtsweg hinsichtlich der Entscheidungen ist ausgeschlossen.

Stand: 12.04.21 06:00 Uhr