Radiobranche sucht ihre Besten: Bewerbungsstart für den Deutschen Radiopreis 2017 (31. März)

Radiobranche sucht ihre Besten: Bewerbungsstart für den Deutschen Radiopreis 2017 (31. März)

Carolin Kuhn freut sich mit Laudator Marco Schreyl über den Radiopreis als "Beste Newcomerin".  Foto: Morris Mac Matzen

Ausgezeichnete Radiomacher: 2016 überreichte Laudator Marco Schreyl den Preis an die "Beste Newcomerin" Carolin Kuhn.

Der Wettbewerb um den Deutschen Radiopreis geht in eine neue Runde. Ab Samstag, 1. April, können wieder alle deutschen Hörfunksender ihre besten Protagonisten und Produktionen in elf Kategorien ins Rennen schicken. Die Bewerbungsfrist endet am 31. Mai. Die Gewinner werden am Donnerstag, 7. September, in Hamburg von prominenten Laudatorinnen und Laudatoren gekürt. Die Galaveranstaltung findet 2017 erstmals in der Hamburger Elbphilharmonie statt und wird auch diesmal bundesweit im Radio, im Fernsehen und im Internet ausgestrahlt.

Radiopreis zeigt Onair-Vielfalt

Joachim Knuth, Programmdirektor Hörfunk  | NDR © NDR / Christine Raczka Foto: Christine Raczka

Joachim Knuth rechnet mit vielen Bewerbungen.

Joachim Knuth, NDR Programmdirektor Hörfunk und Vorsitzender des Radiopreis-Beirats: "Radio spielt im Alltag vieler Menschen eine unverändert überragende Rolle. Pro Tag schalten in Deutschland mehr als 56 Millionen Menschen das Radio ein. Großartige Sendungen, packende Reportagen, präzise Nachrichten, witzige Comedys und herausragende Moderatorinnen und Moderatoren tragen zu dessen Popularität bei. Der Deutsche Radiopreis, die wichtigste Auszeichnung für Radiomacher in ganz Deutschland, sucht genau in diesen Bereichen die Besten. Ich bin gespannt auf die Einreichungen öffentlich-rechtlicher und privater Veranstalter, die, davon bin ich überzeugt, auch in diesem Jahr wieder belegen werden, wie lebendig und vielfältig die deutsche Radiolandschaft ist."

Radiomacher wetteifern um Auszeichnung

Lutz Kuckuck | Geschäftsführer Radiozentrale © Radiozentrale

Für Lutz Kuckuck weckt der Radiopreis den Ehrgeiz der Branche.

Lutz Kuckuck, Geschäftsführer der Radiozentrale: "Der Deutsche Radiopreis ist nicht einfach ein Preis unter anderen. Die gesamte Radiobranche beteiligt sich via aller Ausspiel-Kanäle an diesem hochklassigen Wettbewerb – und nun auch schon zum 8. Mal. Ursprüngliche Zielstellung der Initiatoren war seinerzeit vorrangig, in den Köpfen der mehr als 56 Millionen Hörer täglich das breite Leistungsspektrum öffentlich-rechtlicher und privater Programme bzw. Sender bewusst zu machen. Dies ist bis heute sicher auch ein Schwerpunkt geblieben, denn der Deutsche Radiopreis ehrt in elf Disziplinen die Besten der Besten ihrer Zunft innerhalb einer glamourösen Gala und bundesweiter Übertragung via TV und Radio. Aber inzwischen hat der Preis darüber hinaus längst eine ungeahnte Zugkraft unter den Radiomachern gewonnen, die mit schier olympischem Ehrgeiz um die begehrte Trophäe kämpfen. Diese Höchstleistungen sind es auch, die das Medium im Wettstreit mit den anderen Gattungen um die Gunst der Nutzer so erfolgreich machen – und das über durchschnittlich vier Stunden jeden Tag."

Stifter des Deutschen Radiopreises sind die Hörfunkprogramme der ARD, das Deutschlandradio und die Privatradios in Deutschland. Zu den Kooperationspartnern zählen das Grimme-Institut, die Freie und Hansestadt Hamburg, die Radiozentrale – eine gemeinsame Plattform privater und öffentlich-rechtlicher Sender zur Stärkung des Hörfunks – sowie die Radio-Vermarkter AS&S Radio und RMS. Die Federführung liegt beim Norddeutschen Rundfunk (NDR).

Bewerbungen sind nur online möglich

Der Schuppen  52 vorm Deutschen Radiopreis 2016.  Foto: Philipp Szyza

Verliehen wird der Radiopreis am 7. September in Hamburg.

Die Einreichungen können in der Zeit vom  1. April 2017 bis zum 31. Mai 2017 über die Formularmaske auf der Online-Bewerbungsplattform des Grimme-Instituts hochgeladen werden. Das erfolgreiche Hochladen der Einreichungen wird per Email bestätigt. Die vollständig ausgefüllten Online-Einreichungsformulare und die Audiodateien der eingereichten Wettbewerbsbeiträge sind entsprechend über diese Wettbewerbs-Homepage hochzuladen. Die Audiodateien müssen im MP3-Format in Datenraten zwischen 96 und 192 kbit/s und in der Sampling-Frequenz 44,1 kHz Stereo übermittelt werden. Auf dieser Website finden Sie weitere Einzelheiten zu den Statuten und Preiskategorien.

Bei technischen Fragen ist das Grimme-Institut über kowalski@grimme-institut.de zu erreichen.

31. März 2016 / RC

Fotos und weitere Informationen finden Sie in unserem Pressebereich.

Stand: 31.03.17 09:00 Uhr