Beste Reportage: "Gedoptes Gold" von MDR KULTUR

Beste Reportage: "Gedoptes Gold" von MDR KULTUR

Laudator Günther Jauch hat den Preis für die "Beste Reportage" an Susann Krieger von MDR KULTUR überreicht. © Deutscher Radiopreis/Moris Mac Matzen Fotograf: Moris Mac Matzen

Laudator Günther Jauch mit Susann Krieger.

In der Kategorie "Beste Reportage" hat sich Susann Krieger von MDR KULTUR mit "Gedoptes Gold - Wie aus Heidi Andreas wurde" durchgesetzt.

Die Laudation in dieser Kategorie hat Moderator Günther Jauch gehalten.

Begründung der Jury

Bei den Leichtathletik-Europameisterschaften im Sommer 1986 holt die DDR-Sportlerin Heidi Krieger die Goldmedaille im Kugelstoßen. Heute gibt es Heidi Krieger nicht mehr. Die Europameisterin hat sich entschieden, als Mann weiterzuleben. Aus Heidi wird Andreas Krieger. Die Reportage zeichnet sensibel den Leidensweg nach. Erst nach der Wende erfährt Krieger, dass er mit sogenannten unterstützenden Mitteln gedopt wurde. Der Autorin gelingt es, die Geschichte des systematischen Dopings im DDR-Sport mit ihrer ganz persönlichen Perspektive zu verbinden, denn Susann Krieger ist die Schwester von Andreas. Trotzdem wahrt sie die journalistische Distanz. Eine glänzend gemachte Reportage.

Susann Krieger von MDR KULTUR © MDR KULTUR / Frank Korte Fotograf: Frank Korte

Beste Reportage: Susann Krieger (MDR KULTUR)
Der Preis für die beste Reportage geht an MDR KULTUR. Der Autorin gelingt es, die Geschichte des systematischen Dopings im DDR-Sport mit ihrer ganz persönlichen Perspektive zu verbinden, denn Susann Krieger ist die Schwester des Protagonisten.