Deutscher Radiopreis 2026 wird am 10. September in Hamburg verliehen

Der Deutsche Radiopreis zieht in diesem Jahr in den Hamburger Hafen. Zur großen Verleihung am 10. September werden Hörfunker:innen aus ganz Deutschland und Stars aus Musik und Medien im Theater an der Elbe erwartet. Vor der einzigartigen Kulisse mit Blick auf Landungsbrücken, Michel und Elbphilharmonie feiert die Branche das Medium Radio – und vergibt ihre wichtigste Auszeichnung. Jeder eigenständige deutsche Radiosender kann seine Favoriten einreichen. Die Frist dafür beginnt am 15. April und endet am 15. Mai 2026. Wer die begehrten Preise bekommt, entscheidet eine unabhängige Jury. Deren Mitglieder beruft das Grimme-Institut. Voraussetzung für die Teilnahme ist, dass die Leistungen in der Zeit vom 16. Mai 2025 bis 15. Mai 2026 in Deutschland veröffentlicht wurden.

Radio bringt Menschen ins Gespräch

Ilka Steinhausen, Programmdirektorin | NDR
© NDR/Janis Roehlig

Ilka Steinhausen, Vorsitzende des Radiopreis-Beirats und NDR Programmdirektorin: „Wir leben in bewegten Zeiten. Für viele Menschen ist Radiohören dabei eine wichtige Konstante, die ganz selbstverständlich zum Alltag gehört. Dass so viele Hörerinnen und Hörer dranbleiben bei ihren Lieblingssendern, liegt auch am Herzblut der Macherinnen und Macher. Sie zeigen jeden Tag, wie viel Kraft im Hörfunk steckt, informieren, ordnen ein, erzählen Geschichten und bringen Menschen miteinander ins Gespräch. Radio ist ein unverzichtbarer Teil unserer Demokratie – lebendig, relevant und preiswürdig.“

Wichtige Einordnung in unruhigen Zeiten

Grit Leithäuser, Geschäftsführerin | Radiozentrale
© Radiozentrale / Dirk Mathesius

Grit Leithäuser, Geschäftsführerin der Radiozentrale und Radiopreis-Beirat:
„In einer Zeit, in der Krisen, Kriege, gesellschaftliche Polarisierung und ständige digitale Reizüberflutung das Vertrauen vieler Menschen erschüttern, bleibt das Radio ein stabiles Stück gesellschaftlicher Infrastruktur. Es bietet Orientierung, Einordnung und Nähe – nicht trotz, sondern gerade wegen seiner Unaufgeregtheit. Und es sind die Radiomacherinnen und Radiomacher, die Tag für Tag dafür sorgen, dass Informationen verlässlich bleiben, Stimmen hörbar werden und Gemeinschaft bestehen kann, selbst wenn um uns herum vieles ins Wanken gerät.“

Medien-Expert:innen bewerten Bewerbungen

Grimme-Institut / Die Hoffotografen GmbH Berlin
Çiğdem Uzunoğlu, Direktorin | Grimme-Institut
© Grimme-Institut / Die Hoffotografen GmbH Berlin

Çiğdem Uzunoğlu, neue Direktorin des Grimme-Instituts und Radiopreis-Beirat:„Radio ist für mich ein stetiger Begleiter durch den Tag – es informiert, unterhält und verbindet. Dabei spiegelt es auf besondere Weise die Vielfalt unserer Gesellschaft wider. Gerade in einer sich wandelnden Medienwelt bleibt Radio deshalb ein unverzichtbares und geschätztes Medium. Herausragende Leistungen in all diesen Facetten würdigt der Deutsche Radiopreis – eine Aufgabe, die wir als Organisator der Gremienarbeit – gemeint ist die Nominierungskommission und Jury – mit großer Freude übernehmen.“

 

Über den Deutschen Radiopreis

Seit 2010 werden mit dem Deutschen Radiopreis die besten Radiomacher:innen Deutschlands geehrt. Die Auszeichnung wird jährlich im Rahmen einer Show in Hamburg verliehen. Stifter des Deutschen Radiopreises sind die Hörfunkprogramme der ARD, Deutschlandradio und die privaten Radiosender in Deutschland. Gesellschafter sind die Radiozentrale – eine gemeinsame Plattform privater und öffentlich-rechtlicher Sender zur Stärkung des Hörfunks – und die NDR Media, die Vermarktungsgesellschaft des NDR. Zu den Kooperationspartnern zählen das Grimme-Institut, die Freie und Hansestadt Hamburg sowie die Radio-Vermarkter ARD MEDIA und RMS. Die Federführung liegt beim Norddeutschen Rundfunk (NDR). Auf dem Instagram Account @deutscherradiopreis_offiziell gibt es zudem Einblicke rund um die Veranstaltung.

Weitere Informationen

Download

Download

Pressemeldung "Deutscher Radiopreis 2026 wird am 10. September in Hamburg verliehen" als PDF.

PDF
Das Bewerbungsverfahren 2026

Das Bewerbungsverfahren 2026

Ab dem 15. April können die deutsche Programme ihre besten Sendungen, Reportagen und Interviews einreichen.

Mehr