Das Bewerbungsverfahren 2026

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Die Hörfunkprogramme der ARD, Deutschlandradio und die privaten Radiosender in Deutschland stiften den Deutschen Radiopreis. Mit dem Deutschen Radiopreis werden in Deutschland produzierte Radiosendungen und -leistungen bzw. Podcasts ausgezeichnet, die in besonderer Weise durch ihre Qualität die Stärken und Möglichkeiten sowie die Innovationskraft des Mediums vorführen, hervorheben und damit auch beispielhaft wirken. Der Deutsche Radiopreis berücksichtigt die Breite der öffentlich-rechtlichen und privaten Programme.
Auch Podcast-Produktionen sind möglich
Für den Deutschen Radiopreis kann jedes eigenständige deutsche Radioprogramm fünf Sendungen bzw. Leistungen vorschlagen, bei freier Wahl im Rahmen der bestehenden Preiskategorien. Podcasts sind zugelassen, wenn sie über die gängigen Ausspielwege kostenlos abrufbar sind und können in den folgenden Kategorien eingereicht werden:
- Bestes Musikformat
- Bestes Entertainment
- Beste Reportage
- Bestes Informationsformat
- Bestes Interview
Die Begrenzung von fünf Vorschlägen pro Preiskategorie bleibt davon unberührt. Der Podcast kann eine thematische Umsetzung im Radio ergänzen, muss aber nicht zwingend im linearen Programm ausgestrahlt worden sein.
Lediglich in absoluten Ausnahmefällen und mit einstimmigem Beschluss kann die Nominierungskommission Einreichungen einer anderen Kategorie zuordnen, sofern diese damit qualitativ angereichert und die dortige Auswahlmöglichkeit wesentlich verbessert wird. Gebühren entstehen bei der Einreichung nicht. Der Preis besteht aus einer Skulptur und ist nicht dotiert. Der Deutsche Radiopreis wird in Hamburg verliehen.
Bewerbungen sind nur online möglich
Die Einreichungen für den Deutschen Radiopreis 2026 können in der Zeit vom 15. April 2026 bis zum 15. Mai 2026 über die Online-Bewerbungsplattform des Grimme-Instituts hochgeladen werden. Die Einreichungen müssen aus Sendungen/Leistungen bzw. Podcasts bestehen, die in der Zeit vom 16. Mai 2025 bis 15. Mai 2026 in Deutschland ausgestrahlt bzw. veröffentlicht worden sind.
Für eine gültige Einreichung mussten folgende Unterlagen/Materialien über die Online-Bewerbungsplattform des Grimme-Instituts hochgeladen werden:
- ein vollständig ausgefülltes Online-Formular pro Einreichung
- eine Audio-Datei im Format MP3.
- Die Audiodateien müssen im MP3-Format in Datenraten zwischen 96 und 192 kbit/s und in der Sampling-Frequenz 44,1 kHz Stereo übermittelt werden.
Zusätzliches Informationsmaterial (wie Videos, Screenshots, Fotos, erläuternde Texte) kann auf der eigenen Homepage der einreichenden Sender bereitgestellt werden – ein entsprechender Hinweis ist in der Anmeldemaske als Link anzugeben. In der Kategorie „Beste:r Newcomer:in“ ist der Lebenslauf für die Bewerbung als pdf-Datei per E-Mail zu senden an Gabriele Kochanski.
Hinweise zu den Bewerbungsunterlagen
Bei Reihen bzw. regelmäßigen Magazinen ist mindestens eine vollständige Sendung einzureichen. Ein Best-of-Zusammenschnitt kann höchstens zusätzlich beigefügt werden; als alleinige Einreichung ist ein solches Best-of nicht zulässig, so dass eine Sendung allein in dieser Form aus dem Wettbewerb ausscheidet. In der Kapazität ist die Anmeldeplattform so ausgelegt, dass die Datei einer Sendestrecke von ca. 3 Stunden hochgeladen werden kann. Zusätzliche Best-of-Zusammenschnitte müssen als weitere eigenständige Datei hochgeladen werden, welche den Titel der Sendung/Reihe trägt sowie den Zusatz: Best-of.
Musikbeiträge innerhalb einer ansonsten in vollständiger Form einzureichenden Sendung dürfen gekürzt werden, wenn der redaktionelle Inhalt und der musikalische Grundcharakter sowie die Anmutung gewahrt bleiben. Die Kürzungen müssen kenntlich gemacht und auf dem Einreichungsformular vermerkt werden.
Wenn möglich, sollten Aircheck-Versionen eingereicht werden. Wichtig ist, dass der Wortanteil der Sendung vollständig erhalten bleibt.
Durch Überlassen der Sendekopien bzw. Audiodateien werden dem Veranstalter gleichzeitig die Rechte zur Vorführung im Rahmen des Deutschen Radiopreises eingeräumt. Außerdem wird das Recht eingeräumt, die nominierten und preisgekrönten Einreichungen zu nicht kommerziellen Zwecken der Öffentlichkeit zugänglich zu machen, so beispielsweise online auf der Homepage bzw. auf dem Social Media Kanal des Deutschen Radiopreises oder des Grimme-Instituts, der Livesendungen im Hörfunk und der TV-Aufzeichnung.
Bei Fragen ist das Grimme-Institut zu erreichen über Gabriele Kochanski.
Weitere Informationen
Deutscher Radiopreis 2026: Die Kategorien
Der Deutsche Radiopreis wird in diesem Jahr in zehn Kategorien verliehen. Gesucht werden unter anderem das beste Entertainment, die beste Reportage und das beste Moderationstalent.
MehrSo arbeiten Jury und Nominierungskommission
Aus Hunderten Bewerbungen wählen unabhängige Medienexpertinnen und -experten die Nominierten und Preisträger:innen aus. Betreut werden sie vom Grimme-Institut.
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