Deutscher Radiopreis 2026: Verleihung am 10. September in Hamburg

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Die markante Silhouette der Elbphilharmonie, der elegante Turm des Michel und das geschäftige Treiben an den Landbrücken – diese einzigartige Kulisse erwartet die besten Radiotalente Deutschlands, wenn Sie am 10. September 2026 zum Deutschen Radiopreis nach Hamburg kommen. Zum ersten Mal wird die begehrte Auszeichnung im Musical Theater an der Elbe, also direkt im Hamburger Hafen, verliehen. Die Nominierten und ihre Gäste dürfen sich also auf eine Fahrt mit der Fähre zum roten Teppich freuen.
Jury-Chef beantwortet Fragen zum Wettbewerb

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Der Wettbewerb um den Deutschen Radiopreis 2026 ist am 15. April gstartet. Jedes eigenständige private und öffentlich-rechtliche Radioprogramm darf fünf seiner besten Sendungen, Moderationen oder Programmaktionen ins Rennen schicken. Gesucht werden zum Beispiel herausragende Unterhaltungsformate, fesselnde Reportagen und vielversprechende Newcomer:innen. In vielen der zehn Preiskategorien sind auch Podcasts zugelassen. Zum Start in die heiße Phase des Wettbewerbs wird der Vorsitzende der unabhängigen Jury beim Grimme-Institut, Torsten Zarges, am 20. April (10.30 Uhr bis 11.30 Uhr) in einem Videocall alle Fragen rund um das Bewerbungsverfahren und die Arbeit von Jury und Nominierungskommission beantworten. Anmeldungen für die Fragerunde sind bis zum 15. April hier möglich.
Radio bringt Menschen ins Gespräch

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Mit Hunderten von Wettbewerbsbeiträgen zeigen die teilnehmenden Sender jedes Jahr aufs Neue, welche enorme Kreativität und welche inhaltliche Vielfalt das Radio zu bieten hat: Ob als musikalischer Begleiter durch den Alltag, als informativer Wegweiser in bewegten Zeiten oder als treuer Partner, der sich Zeit für Sorgen und Probleme der Hörer:innen nimmt. „Radio bietet Orientierung, Einordnung und Nähe – nicht trotz, sondern gerade wegen seiner Unaufgeregtheit“, findet Grit Leithäuser von der Radiozentrale. „Und es sind Radiomacherinnen und Radiomacher, die Tag für Tag dafür sorgen, dass Informationen verlässlich bleiben, Stimmen hörbar werden und Gemeinschaft bestehen kann.“ Mit dem Deutschen Radiopreis werden diese Leistungen sichtbar gemacht und gewürdigt. Leistungen, die in unruhigen Zeiten wichtiger denn je sind, ist sich Ilka Steinhausen, die Vorsitzende des Radiopreis-Beirats und NDR-Programmdirektorin sicher: Die Radiomacher:innen „zeigen jeden Tag, wie viel Kraft im Hörfunk steckt, informieren, ordnen ein, erzählen Geschichten und bringen Menschen miteinander ins Gespräch. Radio ist ein unverzichtbarer Teil unserer Demokratie – lebendig, relevant und preiswürdig.“
Medienexpert:innen werten hunderte Bewerbungen aus
Verliehen wird die Auszeichnung in zehn Kategorien. Aus allen Bewerbungen wird eine Nominierungskommission zunächst jeweils drei Wettbewerbsbeiträge pro Kategorie für das Finale auswählen. Ab Anfang August erfahren die Bewerber:innen, wer sich zu den Nominierten zählen darf. Wer bei der Verleihung am 10. September jubeln wird, entscheidet schließlich die unabhängige Jury. Die Auswahlgremien sind mit erfahrenen Medienexpert:innen besetzt und werden vom Grimme-Institut betreut.
Hochkarätige Showacts feiern mit besten Radiotalenten

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Verliehen wird der Deutsche Radiopreis in diesem Jahr zum 17. Mal – eine lange Zeit, in der die Verleihung als Showevent Maßstäbe gesetzt hat. Internationale Topstars wie zuletzt die Sugababes oder Taylor Swift, Dua Lipa und Sting feiert schon mit den Nominierten und ihren Gästen – genauso wie deutsche Radio-Lieblinge wie Nina Chuba, The BossHoss, Herbst Grönemeyer oder Udo Lindenberg. Noch allerdings gilt als gut gehütetes Geheimnis, welche Stars im September die Fähre zu Verleihung im Hamburger Hafen nehmen werden.
Weitere Informationen
Bewerbungsverfahren 2026
Bis zum 15. Mai können die deutsche Programme ihre besten Sendungen, Reportagen und Interviews online beim Grimme-Institut einreichen.
MehrDeutscher Radiopreis: Auszeichnung für Qualität
Seit 2010 mit dem Preis Leistungen ausgezeichnet, die die Vielfalt und das Potenzial des Mediums zeigen. Verliehen wird er in zehn Kategorien.
MehrJury und Nominierungskommission
Aus hunderten Bewerbungen wählen unabhängige Medienexpertinnen und -experten die Nominierten und Preisträger:innen aus. Betreut werden sie vom Grimme-Institut.
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