Deutscher Radiopreis: Auszeichnung für Qualität

Die Preisträger:innen der Radiopreis-Verleihung 2025.
© DRP/Hüllenkremer

 

Die Hörfunkprogramme der ARD, Deutschlandradio und die privaten Radiosender in Deutschland stiften den Deutschen Radiopreis. Mit dem Deutschen Radiopreis werden in Deutschland produzierte Radiosendungen und -leistungen bzw. Podcasts ausgezeichnet, die in besonderer Weise durch ihre Qualität die Stärken und Möglichkeiten sowie die Innovationskraft des Mediums vorführen, hervorheben und damit auch beispielhaft wirken. Der Deutsche Radiopreis berücksichtigt die Breite der öffentlich-rechtlichen und privaten Programme.

Wettbewerb der deutschen Radiomacher

Für den Deutschen Radiopreis kann jedes eigenständige deutsche Radioprogramm fünf Sendungen bzw. Leistungen vorschlagen, bei freier Wahl im Rahmen der bestehenden Preiskategorien. Podcasts sind zugelassen, wenn sie über die gängigen Ausspielwege kostenlos abrufbar sind und können in den folgenden Kategorien eingereicht werden: Bestes Musikformat, Bestes Entertainment, Beste Reportage, Bestes Informationsformat und Bestes Interview. Die Begrenzung von fünf Vorschlägen pro Preiskategorie bleibt davon unberührt. Der Podcast kann eine thematische Umsetzung im Radio ergänzen, muss aber nicht zwingend im linearen Programm ausgestrahlt worden sein.

Lediglich in absoluten Ausnahmefällen und mit einstimmigem Beschluss kann die Nominierungskommission Einreichungen einer anderen Kategorie zuordnen, sofern diese damit qualitativ angereichert und die dortige Auswahlmöglichkeit wesentlich verbessert wird. Gebühren entstehen bei der Einreichung nicht. Der Preis besteht aus einer Skulptur und ist nicht dotiert. Der Deutsche Radiopreis wird in Hamburg verliehen.

Weitere Informationen

Das Bewerbungsverfahren 2026

Gesucht werden unter anderem die beste Morgensendung, das beste Musikformat und überragende Newcomer:innen. Bewerbungen sind bis Mitte Mai möglich.

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