Die Highlights beim Deutschen Radiopreis 2026
Im Hamburger Muscial Theater an der Elbe, mit Blick auf die Landungsbrücken und die Elbphilharmonie, ist der Deutsche Radiopreis 2026 verliehen worden. Moderatorin Katrin Bauerfeind begrüßte unter anderem Musiklegende Peter Maffay zusammen mit Johannes Oerding auf der Bühne. Außerdem feierten das Electro-Pop-Duo Fast Boy, Newcomerin Tiffany Aris, Hörer:innen-Liebling Rea Garvey sowie TikTok-Star Zah1de mit den Nominierten und ihren Gästen.
Der 17. Deutsche Radiopreis wird erstmals im Hamburger Musical Theater an der Elbe vergeben. Normalerweise Arbeitsplatz von Benét Monteiro - er spielt die Titelrolle in "MJ - Das Michael Jackson Musical" und eröffnet den Abend mit dem Klassiker "Billie Jean".
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Ganz im MJ-Stil betreten dann auch Thorsten Schorn und Katrin Bauerfeind die Bühne. Die beiden führen wie gewohnt durch die Preisverleihung, die dann auch sofort losgeht!
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Und er darf die erste Kategorie präsentieren: Satiriker Lutz van der Horst stellt die drei Hoffnungsträger fürs "Beste Entertainment" vor.
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Freuen darf sich der Kopf hinter dem Comedy-Podcast "Barmbek Bump - Prange vs. Rohde": Andreas Altenburg (l.) von NDR 2 gewinnt den Preis, über den sich auch Comedian Bjarne Mädel freut - er lieh zusammen mit Olli Dittrich den Hauptcharakteren die Stimme.
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Guten Abend! Susanne Daubner betritt unter tosendem Applaus des Publikums die Bühne. Und sie beschreibt gleich mal einen Unterschied zwischen den Leuten vom Radio und vom Fernsehen: "Mit euch hat man einfach mehr Spaß!"
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Susanne Daubner überreicht den Preis fürs "Beste Informationsformat" an Massimo Bognanni und Adrian Breda von WDR 2, die im Podcast "INSIDE CumEx - Jagd auf die Steuer-Mafia" den größten Steuerskandal der deutschen Geschichte verständlich aufbereitet haben.
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Peter Maffay und Johannes Oerding bringen demnächst ein gemeinsames Album heraus. "Nashville" erscheint im Oktober - beim Deutschen Radiopreis spielen die beiden gut befreundeten Musiker den Titel "Dir gehört die Welt". Und wir werden sie nochmal wiedersehen...
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Erst einmal vergibt Peter Maffay aber den Preis für das "Beste Musikformat". Und zwar an R.SA! Torsten Birenheide ist geehrt, den Preis "aus den Händen einer Legende" zu bekommen. Gemeinsam mit Grit Fischer-Hermann ließ er Hörerinnen und Hörer aus Sachsen Kulthits covern. Diese wurden dann im Programm gespielt und zeigten die ganze musikalische Bandbreite des Bundeslandes.
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Melina Sander führte in den vergangenen Monaten das "Beste Interview". In "MILLE MEETS Disarstar" sprach sie mit dem Rapper auf KISS FM über Elternschaft, Straftaten und Selbstfindung.
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Chabos wissen, wer Zah1de ist! Und der ganze Saal im Musical Theater an der Elbe weiß es auch: Die 16-Jährige Rapperin ist die jüngste Künstlerin, die jemals beim Deutschen Radiopreis aufgetreten ist. Der Hype ist definitiv real.
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"Ich hab noch nie was gewonnen", sagt Taiina Grünzig, nachdem der Preis für die "Beste Reportage" an "Die Lieblingsschülerin" ging - einen Podcast, den Grünzig mit Britta Rotsch umgesetzt hat, die krankheitsbedingt nicht nach Hamburg kommen konnte. Für Deutschlandfunk Nova sprachen sie mit Schülerinnen, die sexuelle Gewalt durch ihre Lehrer erlebt haben.
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Und dann erhebt sich der Saal, denn es wird Zeit für den Ehrenpreis. Und der geht posthum an die US-amerikanische Radiolegende Rik De Lisle, der in den 70er-Jahren Moderator beim American Forces Network (AFN) war und danach zahllose Sendungen auf diversen deutschen Sendern moderierte.
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Rik De Lisle starb am 30. März in Berlin. Sein guter Freund, Musiker Rea Garvey, erinnert an den Ausnahme-Moderator, der selbst nie so gerne im Rampenlicht stand.
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Zwei Kinder von Rik De Lisle sind heute im Publikum. Dessen Sohn Bill beschreibt, er sei "kein Fan von Lob an sich selbst gewesen". Über diesen Ehrenpreis heute würde er sich jetzt aber freuen. Einen großen Applaus des Publikums gibt es außerdem für den kürzlich verstorbenen ehemaligen "Morgenmän" von radio ffn, Franky Schambor.
Hier steht die Zukunft des deutschen Radios. Gleich 15 Nominierte hoffen auf die Auszeichnung als "Beste:r Newcomer:in". Allerdings müssen sie nach ein bisschen Smalltalk mit Katrin Bauerfeind und Thorsten Schorn noch ein wenig Geduld aufbringen...
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Denn erst einmal kommt das Duo Fast Boy auf die Bühne! Das Brüderduo Lucas und Felix Hain hat dem Laura-Branigan-Klassiker "Self Control" als "Wave" neues Leben eingehaucht.
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Maren Brand (m.) von ANTENNE THÜRINGEN wurde vergangenes Jahr als "Beste:r Newcomer:in" ausgezeichnet und sagt, sie habe durch diesen Preis vor allem noch mehr Selbstbewusstsein bekommen. Der Preisträgerin dieses Jahr raunt sie zu: "Du hast es so verdient".
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Und das ist sie! Sina Wende von BAYERN 1 darf sich freuen. Sie gehört zum Moderations-Team der Sportsendung "Heute im Stadion". Mit einem "Ich bin so glücklich gerade" nimmt sie die Trophäe entgegen.
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Da guckt Laudatorin Friderike Kempter aber ganz schön seriös. Kein Wunder: Sie hat ja auch eine große Aufgabe vor sich. Schließlich darf sie gleich enthüllen, wer den Preis für die "Beste Programmaktion" in Empfang nehmen darf.
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Es sind Malena Stöhler und Tino Tiede von ANTENNE MÜNSTER. In der "Lokalrunde" sendeten die beiden wochenlang aus diversen Lieblingsläden ihrer Hörer:innen in Münster und lieferten dabei authentische und emotionale Geschichten. Stöhler bekräftigt: "Wir wollen nicht Radio für die Menschen machen, sondern Radio mit den Menschen."
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Wer Radio hört, kennt höchstwahrscheinlich auch ihre Stimme. Die Newcomerin Tiffany Aris hat mit "Vertigo" gleich einen echten Radiohit gelandet und den performt sie natürlich auch auf der großen Radiopreis-Bühne.
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Auftritt Sabin Tambrea: Der Schauspieler überbringt nun die gute Nachricht, wer in der Kategorie "Beste Sendung" gewonnen hat. Und wer kann sich darüber freuen?
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Der Preis geht an Matthias Ulrich (r.) von Gong 96.3. Und ein bisschen auch an Mike Thiel, den Morning-Show-Moderator des Senders - ironischerweise aber für eine Sendung, die er gar nicht moderiert hat. Denn einmalig haben Michael "Bully" Herbig und Rick Kavanian die Show wieder übernommen. Beide starteten einst bei dem Sender ihre Karriere.
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Nachdem Rea Garvey vorhin schon persönliche Worte an Rik De Lisle gerichtet hat, performt er nun zusammen mit Produzent Imran noch ein paar seiner Hits, darunter auch die mit Gold ausgezeichnete Single "Is It Love?"
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Michael "Bully" Herbig hatte an diesem Abend einen Auftritt in München. Aber natürlich ließ es sich Katrin Bauerfeind nicht nehmen, dort hinzuschalten und ihn live mit der Auszeichnung zu überraschen. Was sichtlich funktioniert hat.
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Und auch sie kann sich völlig zurecht feiern lassen: "Ich raste raus" ruft HIT RADIO FFH-Moderatorin Evren Gezer ins Publikum. Sie moderiert bei dem Radiosender die Nachmittagssendung "Echt Evren" und erhält dafür die Auszeichnung als "Beste:r Moderator:in" von Laudator Thorsten Schorn.
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Zum Abschluss des Abends wird Johannes Ording noch einmal mit Peter Maffay auftreten. Doch zuerst hält er die Laudatio auf die gemeinhin wichtigste Sendung eines Radiosenders: die Primetime, das Aushängeschild, die "Beste Morgensendung".
Und die läuft auf 1LIVE vom WDR! Jule Blaase und Celina Pagel erhalten die Auszeichnung für die beste Morningsendung des zurückliegenden Jahres. "Pegel und Blaase können wild und verspielt, ohne künstlich überdreht zu wirken, und bringen damit eine mitreißende Energie über den Sender", urteilt die Jury.
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So ein Radiopreis ist nicht lang. Die zweieinhalb Stunden in Hamburg vergingen wieder wie im Flug. Und "Ein Leben lang ist nicht lang" bekräftigen Peter Maffay und Johannes Oerding noch in ihrem Song zum Abschluss dieser Preisverleihung. Damit kann die Aftershowparty so langsam beginnen...
Aber erstmal noch alle freundlich lächeln: Alle, die heute auf der Bühne singen, eine Laudatio halten, moderieren oder einen Preis bekommen haben, dürfen natürlich auf dieses Gruppenphoto. Eine weitere Erinnerung an einen unvergesslichen Abend.
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