Nominiert in der Kategorie „Bestes Musikformat“

In der Kategorie „Bestes Musikformat“ können herausragende Radioformate ausgezeichnet werden, die Musik auf besondere, kreative oder innovative Weise ins Zentrum des Programms stellen – von Live-Events, Radio-Konzerten über Rubriken bis hin zu ganzen Radioshows. Musik ist zentraler Bestandteil, Alltagsbegleiter und wichtiger Einschaltimpuls für das Radio. Sie ist unterhaltend, emotional und verbindet. Nicht gemeint sind rein klassische Musikprogrammierungen bzw. die generelle musikalische Ausrichtung des Senders. Bewertet werden insbesondere die inhaltliche und konzeptionelle Qualität des Musikformats, Innovationskraft in der Präsentation von Musik, journalistische bzw. redaktionelle Einbettung, der Mehrwert für die Hörer:innen sowie die Relevanz für die Musik- und Radiolandschaft. In dieser Kategorie ist ebenso die Einreichung von Podcasts zugelassen.

Nominiert für den Deutschen Radiopreis 2026 sind: 

radio ffn – „radio ffn – Woher kenn‘ ich das?“

Klaas Scholtalbers

Klaas Scholtalbers von radio ffn
© radio ffn/Jana Heine 

„Woher kenn ich das?“ – Wir alle haben das schon mal gesagt, wenn im Radio ein neuer Song mit vertrauter Melodie lief. Die Einordnung liefert radio ffn-Musikexperte Klaas Scholtalbers in nur 60 Sekunden. Das Format greift dieses universelle Gefühl auf und verwandelt es in ein cleveres Musik-Aha-Erlebnis. Woher ein Beat, eine Melodie oder ein Sound wirklich stammt, wird zum schnellen Wissens-Snack für zwischendurch.

 

R.SA – „Die R.SA Kulthit-Cover“

Grit Fischer-Hermann und Torsten Birenheide

Grit Fischer-Hermann und Torsten Birenheide von R.SA
© R.SA

Bei der Aktion „Die R.SA Kulthit-Cover“ konnten die Sachsen ihre ganz eigenen Versionen ihrer Lieblings-80er und 90er aufnehmen und einsenden. Die Songs wurden on Air gespielt und zeigten die ganze Bandbreite der Talente im Land: singende Handwerker mit Reibeisen-Stimme, spektakuläre Schulchöre, Lehrer als Gitarrengötter, emotionale Interpretationen großer Songs. Siegerin nach dem Hörer-Voting wurde die Sozialversicherungsangestellte Jessica mit ihrer Version von Cindy Laupers „Time after Time“.

 

ANTENNE BAYERN – „A Liad für Bayerns Volksfeste und d’Wiesn“

 Benedikt Brandmeier und Nick Lisson

Nick Lisson und Benedikt Brandmeier
© ANTENNE BAYERN / Stadt München

Vom Proberaum aufs größte Volksfest der Welt: Mit „A Liad für Bayerns Volksfeste und d’Wiesn“ wird Radio zum Karrieresprungbrett. Über ein halbes Jahr begleitet ANTENNE BAYERN zusammen mit dem Oktoberfest bayerische Bands und Kapellen auf ihrem Weg ins Rampenlicht. In Kooperation mit der Stadt München und den Wiesnwirten wird nicht nur ein Hit gesucht, sondern aktiv die regionale Musikkultur gefördert. Am Ende entscheiden die Hörer, wer das Zeug zur neuen Bierzelthymne hat und gleichzeitig in die reguläre Playlist von ANTENNE BAYERN aufgenommen wird. Durch die Verzahnung von On-Air-Präsenz und Live-Performances auf den größten Volksfesten des Freistaats schafft das Format eine einzigartige Verbindung zwischen Tradition, moderner Musikförderung und Hörer-Involvement.

 

Weitere Informationen

Alle Nominierungen für den Deutschen Radiopreis 2026

Alle Nominierungen für den Deutschen Radiopreis 2026

Die Nominierungskommission haben sie schon überzeugt: Die Finalist:innen 2026. Am 10. September dürfen sie auf die begehrteste Auszeichnung im deutschen Radio hoffen.

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