Deutscher Radiopreis 2020 mit Barbara Schöneberger

Barbara Schöneberger moderiert Deutschen Radiopreis

Barbara Schöneberger © NDR

Das Gesicht des Deutschen Radiopreises: Moderatorin Barbara Schöneberger.

Barbara Schöneberger gehört zum Deutschen Radiopreis wie die Container-Frachter zum Hamburger Hafen. Am 10. September führt die beliebte Entertainerin daher wieder mit viel Charme und Witz durch die Verleihung des elften Deutschen Radiopreises. Wegen der Corona-Pandemie wird die begehrte Auszeichnung in diesem Jahr allerdings nicht bei einer Gala mit Hunderten Gästen verliehen. Stattdessen finden sich die Nominierten, die prominenten Laudatoren und beliebte Radiokünstler mit ausreichend Abstand im Eventcenter Schuppen 52 im Hamburger Hafen ein.

Barbara Schöneberger ohne Scheu vor den Stars

Für Barbara Schöneberger ist die Verleihung in diesem Jahr ein persönliches Jubiläum. Zum zehnten Mal steht sie auf der Radiopreis-Bühne. Mit ihrer herzlichen und unbefangen Art hat sie in den vergangenen Jahren nicht nur Millionen Hörer und Zuschauer live durch die Show begleitet, sondern auch Weltstars wie Robbie Williams, Lenny Kravitz und a-ha begeistert. Auch bei den großen Stars ganz entspannt bleiben - das ist das Geheimnis, wie Barbara Schöneberger sagt: "Ich glaube, dass auch die ganz großen internationalen Künstler froh sind, wenn sie jemanden treffen, der ganz normal mit ihnen redet. Ich glaube, es gibt nichts nervigeres für einen Star, als wenn alle immer nur sagen: 'Es ist alles ganz toll, was Sie machen!'" Beim Auftritt von The BossHoss griff Barbara Schöneberger daher zum Beispiel selbst zum Mikrofon und unterstützte die Berliner Großstadt-Cowboys. Unvergessen ist auch die Begegnung mit Sting. In einem langen und intensiven Gespräch mit Barbara Schöneberger rief er die Radiomacher dazu auf, stets ein mutiges Programm zu machen. So selbstbewusst und schlagfertig dürfte es Barbara Schöneberger leicht fallen, auch unter Corona-Bedingungen den Deutschen Radiopreis zu präsentieren.

Pannen? Gibt es nicht!
Zum zehnten Mal moderiert Barbara Schöneberger den Deutschen Radiopreis. Dabei begeistert sie Stars und Zuschauer immer wieder mit ihrer lockeren und unbefangenen Art.

Herausforderungen durch die Corona-Krise

Mit der Auszeichnung möchten die Organisatoren in diesem Jahr bewusst auch die herausragenden Leistungen würdigen, mit denen die Radiosender ihre Hörer durch die Krise begleiten. Unter erschwerten Bedingungen haben die Radioprogramme Informationen, Hilfe und Unterhaltung angeboten. So entwickelten manche Sender in atemberaubender Geschwindigkeit neue Formate, um ihre Hörer bestmöglich über alle aktuellen Entwicklungen zu informieren. Andere meisterten die Herausforderungen der Corona-Einschränkungen mit technischen Kniffs und moderierten ihre Sendungen kurzerhand von Zuhause aus. Auch Barbara Schöneberger hat die Corona-Krise als Einschnitt erlebt: "Am Anfang dachte ich noch, die Krise trifft mich nicht. Bis ich dann gemerkt habe, dass alles weg fiel und ich Sorge hatte, nie wieder was zu tun zu haben", so die Moderatorin über ihre Erfahrungen der vergangenen Monate. "Nur das Radio ging weiter. Ich bin einmal die Woche ins Studio gefahren und habe Radio gemacht."

Große Beteiligung am Deutschen Radiopreis

Der Deutsche Radiopreis 2019. © Deutscher Radiopreis / Benjamin Hüllenkremer Foto: Benjamin Hüllenkremer

Von mehr als 430 Bewerberinnen und Bewerbern können nur zehn den Radiopreis gewinnen.

Für die Menschen in den Sendestudios und Redaktionen werden die kommenden Wochen nun besonders spannend. Elf Medienexpertinnen und -experten werden aus den Bewerbungen für den Deutschen Radiopreis 2020 die besten Leistungen auswählen. Eine schwierige Aufgabe angesichts von mehr als 430 Einreichungen. Mehr als 130 Sender haben sich in diesem Jahr am Wettbewerb beteiligt. Ab Mitte August stellt die unabhängige Jury beim Grimme-Institut nach und nach die Finalisten in den zehn Kategorien vor. Gesucht werden zum Beispiel die besten Newcomer, herausragende Podcasts und die "Beste Innovation am Morgen". In der Kategorie "Beste Moderation" treten Frauen und Männer außerdem erstmals gemeinsam an. 

Radiopreis live miterleben

30 Nominierte werden schließlich beim Finale am 10. September in Hamburg dabei sein und dem Moment entgegenfiebern, wenn die Laudatoren die Entscheidungen der Jury bekannt geben. Die Anspannung der Nominierten und den Jubel der Siegerinnen und Sieger können Radiohörer und Zuschauer wieder hautnah miterleben - bei der Live-Übertragung in zahlreichen Radioprogrammen und online im Livestream. Zeitversetzt zeigen auch verschiedene Fernsehprogramme die Preisverleihung.

Stand: 23.07.20 10:00 Uhr