Der britische Popstar Phil Collins bei der Premiere des "Tarzan"-Musicals in Hamburg 2008.
Porträt: Phil Collins
Er ist ohne Zweifel einer der einflussreichsten und erfolgreichsten Popmusiker aller Zeiten: Philip David Charles Collins, besser bekannt als Phil Collins, geboren am 30. Januar 1951 in London. Der "gelernte" Schlagzeuger hatte mit der Gruppe Genesis ebenso weltweiten Erfolg wie als Solokünstler. Collins, dessen Karriere als Schauspieler begann, verkaufte im Laufe seiner Karriere über 100 Millionen Tonträger. Seine größten Erfolge hatte Collins in den Achtzigerjahren mit Hits wie "Invisible Touch", "In The Air Tonight", "You Can't Hurry Love" oder "Another Day In Paradise". Die Gruppe Genesis formte er nach dem Ausstieg von Peter Gabriel von einer Progressive-Rock-Band in eine ungemein erfolgreiche Poprock-Band, auch in den USA.
In den vergangenen Jahren machte Collins vor allem als Produzent und Schöpfer von Filmmusik ("Tarzan") von sich reden. 2006 hatte das "Tarzan"-Musical am Broadway Premieren, seit 2008 läuft es auch in Hamburg. Nachdem er mit seinen früheren Genesis-Bandkollegen Mike Rutherford und Tony Banks eine Reunion feierte und 2007 eine umjubelte Welttournee zum 40-jährigen Bandjubiläum veranstaltete, musste Phil Collins im Oktober 2009 aus gesundheitlichen Gründen seine Live-Karriere offiziell beenden. Sein neuestes Projekt ist das Album "Going Back" im Sixties-Sound, das am 13. September erschienen ist.
Phil Collins bei der Radiopreis-Gala
"Ich liebe das Radio" bekennt Superstar Phil Collins - und hat spontan zugesagt, bei der Verleihung des Deutschen Radiopreises aufzutreten. NDR 2 Reporter Thomas Mohr berichtet.
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