Beste Innovation: "90elf - Dein Fußball-Radio" (90elf)

Beste Innovation: "90elf - Dein Fußball-Radio" (90elf)

Florian Fritsche und Christoph Kruse (90elf), Sieger in der Kategorie "Beste Innovation". © Andreas Rehmann/NDR Fotograf: Andreas Rehmann

Christoph Kruse (li.) und Florian Fritsche erreichen mit dem Internetradio "90elf - Dein Fußballradio" jedes Wochenende Hunderttausende Fans.

Der Deutsche Radiopreis 2011 in der Kategorie "Beste Innovation" geht an Florian Fritsche und Christoph Kruse mit "90elf - Dein Fußball-Radio".

Begründung der Jury:

"Den Machern von 90elf  ist es gelungen, ein privates, kommerzielles Spartenradio für die Zielgruppe der Fußballfans im Hörer- und Werbemarkt zu etablieren. Jahrzehntelang war die Berichterstattung über Fußball dominiert von der "Schaltkonferenz" der ARD. 90elf bietet als erstes Vollprogramm ausschließlich Informationen und Livereportagen zum Thema Fußball an. Es ist inhaltlich genau auf die Zielgruppe der Fußballfans zugeschnitten.

Als reines Internet-Radio zieht es trotz der eingeschränkten Verbreitung an jedem Wochenende Hunderttausende begeisterte Fans ins Netz, die per Livestream das Spiel ihrer Lieblingsmannschaft in der 1. und 2. Bundesliga verfolgen. Damit beweist 90elf eindrucksvoll, dass Hörfunk im Internet funktioniert und auch Zielgruppenprogramme im Web werberelevante Hörerzahlen erreichen können.

Florian Fritsche (li.) und Christoph Kruse von 90elf – Dein Fußball-Radio, Preisträger für die "Beste Innovation" (Montage). © 90elf

Beste Innovation
Den Deutschen Radiopreis 2011 in der Kategorie "Beste Innovation" erhalten Florian Fritsche und Christoph Kruse mit "90elf - Dein Fußball-Radio".

Im Programm selbst sind zahlreiche innovative Ideen zu finden, wie beispielsweise die Möglichkeit, über Facebook seine persönliche Auswahl einer Schaltkonferenz zusammenzustellen. Auf mehreren Medienplattformen beweist 90elf, dass es die spezifischen Nutzungsmöglichkeiten und Vorteile der unterschiedlichen Zugänge verstanden und im Sinne einer gelungenen Medienkonvergenz vernetzt hat. So gibt es eine mobile App für Smartphones ebenso wie eine Facebook-Seite mit rund 100.000 Fans. Zusammen mit einem Gerätehersteller wurde außerdem ein WLAN-Radio entwickelt, welches das Hören des Programms auch ohne Computer ermöglicht.

In der Summe stellt dieses Angebot ein positives und gelungenes Beispiel für die Chancen und Entwicklungspotentiale des Hörfunks im Internet und Mobilfunk dar."

Ausnahmsweise überreichte Moderatorin Barbara Schöneberger den Preis für die "Beste Innovation" - in Vertretung für die leider kurzfristig erkrankte Sonya Kraus.